Direkt zum Hauptbereich

Eierlikörküchlein aus der Schale



Der Osterhase hat auch bei mir geklopft. Und was hat er hinterlassen? Ein Körbchen mit Eierlikörküchlein aus der Schale. Das ist doch mal ne Alternative zu all den Hefenestern, Karottenkuchen etc., oder nicht?

Für die Zubereitung solltet ihr etwas Zeit einplanen, aber es ist ja Ostern. :-)
Bevor mit dem Teig begonnen werden kann, warten zunächst 15 Eier auf euch, die ausgeblasen werden wollen. Hierfür braucht ihr etwas Fingerspitzengefühl. Das stellt sich aber spätestens dann ein, wenn ich das zweite Ei gecrasht habt. Um das zu verhindern, solltet ihr zunächst in das spitze Ende ein kleines Loch (ich habe eine einfache Nadel genommen) stechen. In das stumpfe Ende eine größere Öffnung brechen.
Damit ihr eventuelle Salmonellen Vergiftungen vorbeugt, bitte die Eier vor dem Ausblasen mit heißem Wasser abspülen und gut abtrocknen.
Nachdem ihr die Eier ausgeblasen habt, ein paar Tropfen Öl hineinträufeln, damit der Teig später nicht kleben bleibt.

Für den Teig (ca. 15 Eier)

- 80 g Butter (weich)
- 100 g Zucker
- 5 Eier
- 200 g Mandeln
- 100 g Schokostreusel
- 2 Tl Backpulver
- 3 El Eierlikör
- 3 Tropfen Rumaroma

Nun geht es an den Teig: Butter, Zucker, 5 Eigelbe, Mandeln, Schokostreusel, Backpulver, Eierlikör und Rumaroma miteinander vermengen. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Die Hälfe unter die Masse rühren, den Rest unterheben, damit der Teig schön fluffig wird.
Aus Alufolie kleine "Manschetten" formen und in diese die Eierschalen mit der großen Öffnung nach oben setzen. Den Teig vorsichtig mit einem Teelöffel bis zur Hälfte in die Eier füllen.
Nun bei 180 Grad (Umluft) ca. 20 Minuten backen.







                                  













Nachdem die Eier abgekühlt sich, könnt ihr sie vorsichtig schälen und mit einem großzügigen Schuss Eierlikör und/oder Sahne genießen. Ich habe sie in der tollen Eierschachtel-Form von Himmelsatt und Erdenschön drapiert und serviert.

Viel Spaß beim Nachbacken und frohe Ostern!







Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Super cremiger, veganer Zupfkuchen

Da ich öfters mal was Neues ausprobiere, wollte ich nun einmal dem Gerücht nachgehen, dass vegane Kuchen angeblich nach Pappe oder schlimmer noch, nach nichts schmecken. Daraufhin habe ich auf den Tipp einer lieben Freundin hin, dieses tolle Rezept getestet. Und was soll ich sagen? Der Zupfkuchen war so lecker, dass ich in Zukunft mit Sicherheit öfter vegane Backrezepte ausprobieren werde. Die cremige Konsistenz, der frische Geschmack nach Zitrone und das natürliche Vanillearoma werden euch überzeugen. Keine Spur von Geschmacklosigkeit oder Verzicht. Im Gegenteil: Für mich war die Entdeckung veganer Backwaren ein absoluter Zugewinn und nicht nur eine weniger gute Alternative. Am besten ihr macht euch gleich an die Rührschüsseln und legt los. Das Rezept ist auch kinderleicht:

Für den Boden:
- 120 g vegane Butter (z.B. von Alsan) - 200 g Mehl - 1 Päckchen Weihenstein Backpulver - 100 g Zucker - 40 g Kakao
Alle Zutaten miteinander vermischen und idealerweise mit den Händen so lange knete…

Nomen est omen: Ofenschlupfer, das Original

Jetzt wird endlich das Geheimnis gelüftet. Wer sich gefragt haben sollte, was denn zum Teufel Ofenschlupfer sind, bekommt nun die Antwort. Es handelt sich um eine typisch schwäbische Süßspeise, die heute leider viel zu selten noch gemacht wird. Das ändert sich nun hoffentlich, denn wer einmal in den Genuss gekommen ist..... na ja, ihr müsst es einfach mal ausprobieren. Ich kann euch versprechen, dass ihr es lieben werdet!!
Für die schwäbische Schleckerei braucht ihr folgende Zutaten:
- alten Hefezopf (1 Woche alt), nehmt ungefähr den halben Hefezopf, den ich schon gebacken habe  - 3 Eier - 380 ml Milch - 4 El Zucker  - 2 Tl Zimt - Mandelstifte - Butter zum Einfetten der Auflaufform und für die Butterflocken - Mark einer Vanilleschote - Rosinen - 3 Äpfel - Saft einer Zitrone
Zubereitung:
1) Hefezopf in Scheiben schneiden (nicht zu dünn). 2) Auflaufform (ø 30 cm) einfetten 3) Äpfel in Würfel schneiden und mit dem Saft der Zitrone, der Zitronenzeste, Rosinen (Menge je nach Geschmack) und…